Teamarbeit beim Webdesign für WordPress

Beim Webdesign mit WordPress ist Teamarbeit gefragt: Mehrer Fachgebiete kommen hierbei zusammen. Bild von ©Viacheslav Iakobchuk – de.fotolia.com

Sicherlich stimmen Sie zu, dass das Webdesign ein großes und komplexes Gebiet ist, in dem Sie viel falsch machen können. Der kleinste Fehler im Webdesign mit WordPress kann Verluste im Traffic, in der Anzahl der getätigten Käufe und in Ihren Umsätzen bedeuten. Wenn Sie allerdings bei den vier wichtigsten Fachbereichen des Webdesigns einige Faktoren grundsätzlich beachten, ist Ihnen Ihr Weberfolg gesichert.

Hier erfahren Sie, was die wichtigsten Fachbereiche des Webdesigns sind und welche Punkte Sie dabei jeweils bedenken müssen.

 

Welche Fachbereiche sind im Webdesign mit WordPress essenziell?

Die Bereiche, die eine gute Website ausmachen, lassen sich grob in vier verschiedene Zweige aufteilen. Der erste Bereich bildet hierbei den Hauptteil des Webdesigns, nämlich die Gestaltung der Website. Dies umfasst unter anderem

Bei dem Content Management System (CMS) WordPress müssen Sie sich jedoch nicht mehr um jede Kleinigkeit der Webseitengestaltung kümmern. Stattdessen können Sie einfach ein Theme installieren, das als vorgefertigtes Design die Farben, Funktionen und das Schriftbild Ihrer Seite definiert.

Ein weiterer wichtiger Bereich des Webdesigns sind die Plugins, die Sie in Ihre Seite integrieren. Diese sind Installationen, die Ihre Seite um bestimmte Funktionen erweitern können. Im WordPress Plugin Verzeichnis gibt es unzählige Möglichkeiten, aus denen Sie wählen können. Durch das breite Angebot an Erweiterungen gibt es natürlich auch vieles, das Sie falsch machen können.

Neben der Webseitengestaltung ist der Content der nächste wesentliche Faktor, der den Erfolg Ihrer Onlinepräsenz bestimmt. Dieser bildet die Grundlage für das Verkaufen und Werben im Internet.

Der letzte wichtige Bereich des Webdesigns sind die Medien, die Sie auf Ihrer Seite nutzen. Sie fallen beim visuellen Webseitenerlebnis des Nutzers ähnlich stark ins Gewicht wie die Webseitengestaltung selbst. Deswegen sollten Sie mit derselben Sorgfalt behandelt werden.

Doch was genau müssen Sie bei den einzelnen Fachbereichen beachten? Diese Frage wird Ihnen in den nächsten Absätzen beantwortet.

1. Diese Faktoren müssen Sie bei der Webseitengestaltung beachten

Bei der Webseitengestaltung dreht sich alles um den ersten, unterbewussten Eindruck, den der Nutzer von Ihrer Seite bekommt. Dieser wird sowohl von der Farbe als auch von dem Schriftbild und der Struktur der Website geprägt.

Der Clou bei der Webseitengestaltung ist, den Mittelweg zwischen einem zu markanten und einem langweiligen Layout zu finden. Bei einem Design, das zu auffällig ist, sind die Nutzer von diesem abgelenkt und können sich nicht auf den Content konzentrieren. Andererseits bleibt bei einer zu schlichten Gestaltung der Wiedererkennungseffekt aus. Die zwei wichtigsten Regeln der Webseitengestaltung sind also:

  1. Gestalten Sie Ihre Website so, dass sie möglichst einfach zu nutzen und verständlich ist.
  2. Sorgen Sie dafür, dass die Website interessant und ansprechend wirkt und einen Wiedererkennungswert bietet.

Zudem sollten das Farbschema, das Schriftbild und die Struktur der Website genau auf das Ziel der Seite ausgerichtet sein. Beschäftigen Sie sich also vor der Gestaltung erst mit der Frage, welchen Zweck Ihre Website erfüllen soll. Hilfreich ist dafür auch eine Analyse Ihrer Zielgruppe. Denn jede Gruppe reagiert unterschiedlich auf bestimmte Farben oder Schriftarten und -größen. Besteht Ihre Zielgruppe hauptsächlich aus Senioren, ist es ratsam, die Schrift größer und die Navigation der Seite einfacher zu gestalten.

Bei WordPress müssen Sie sich nicht um jedes Detail im Webdesign kümmern, da Sie einfach ein Theme installieren können. Die Herausforderung hierbei ist aber, zu wissen, welches Layout Sie benötigen und mit welchem Sie letztendlich durchstarten können. Es ist nicht einfach, aus unzähligen angebotenen Themes im WordPress Theme Verzeichnis das Richtige zu wählen. Denn jede falsche Wahl kann Einfluss auf den Traffic auf Ihrer Webseite und langfristig auf Ihre Umsätze nehmen. Orientieren Sie sich deswegen bei der Suche nach dem richtigen WordPress Theme an den folgenden Fragen:

  • Wirkt das Theme auf Sie ansprechend? Wird es auch auf die Zielgruppe ansprechend wirken?
  • Passt das Theme zu Ihrem Unternehmen?
  • Stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis mit Ihren Vorstellungen überein?

Erst, wenn Sie alle drei Fragen mit Ja beantworten können, ist das richtige Theme für Sie gefunden.

2. Das ist bei der Wahl der Erweiterungen wichtig

Mit Plugins können Sie die Funktionen Ihrer Website erweitern, um eine verbesserte Usability zu erreichen. Wie bei den Themes gibt es dafür unzählige Angebote, aus denen Sie für Ihre WordPress Website wählen können. Erweiterungen können unter anderem für die folgenden Bereiche Ihrer Website installiert werden:

  • Websitesicherheit
  • Suchmaschinenoptimierung (SEO)
  • Verbesserung der Ladegeschwindigkeit
  • Einhaltung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)
  • Backups

Welche Erweiterungen Sie für Ihre Website am besten nutzen können, erfahren Sie in dem Beitrag „Die besten WordPress-Plugins: Das sind die Tools der Experten!“

WordPress Plugins können kostenfrei sein, die meisten werden aber kostenpflichtig oder mit einer kostenpflichtigen Vollversion angeboten. In den meisten Websites sind ungefähr 15 bis hin zu 50 Erweiterungen installiert. Wenn Sie zu viele installieren, laufen Sie jedoch Gefahr, die Ladezeit Ihrer Website zu verlängern. Dadurch wird Ihre Website im Suchmaschinenranking tiefer angesetzt und Sie können Traffic verlieren. Dies geschieht nicht zwingend, wenn Sie zu viele Erweiterungen installiert haben, sondern wenn Sie Installationen einsetzen, die schlecht oder fehlerhaft programmiert wurden.

Beachten Sie vor der Installation von Plugins die folgenden Fragen:

  • Erfüllt die Installation die Funktionen, die Sie benötigen?
  • Verfügt die Erweiterung über einen Support? Wissen Sie, an wen Sie sich bei Problemen wenden können?
  • Wird die Installation für folgende WordPress Versionen weiterentwickelt?
  • Wird das Programm von einer vertrauenswürdigen Quelle angeboten?
  • Ist die Erweiterung DSGVO-konform?

Mit diesen Fragen sind Sie in der Lage, das passende Plugin für sich zu finden.

3. Content als Gegenstück zur Gestaltung – Das ist für Sie besonders wichtig

Jede Website – unabhängig von ihrer Gestaltung – muss für ihren Erfolg mit innovativen, interessanten Inhalten gefüllt werden. Was genau Sie beachten müssen, um mit originellem Content Marketing durchzustarten, erfahren Sie hier.

Bei der Erstellung des Contents geht es vor allem darum, Nutzer auf Ihre Website zu bringen und zu Kunden zu konvertieren. Um dies zu schaffen, gibt es einige Punkte, die Sie für Ihre Inhalte beachten sollten.

Schreiben Sie keywordorientiert

Suchmaschinen wie Google und Co. orientieren sich bei der Bewertung verschiedener Websites unter anderem an der Keywordabdeckung. Wenn Sie in Ihren Texten viele für das Thema wichtige Keywords nennen, setzen Suchmaschinen Sie im Ranking höher an. Doch Vorsicht: Google erkennt, wenn Sie zu viele Keywords nutzen und straft dies ab! Durch die Nutzung von Keywords können Sie höheren Traffic auf Ihrer Website generieren. Schreiben Sie auch über Probleme in Ihrer Branche, die besonders viel gesucht werden und für die Sie Lösungen bieten können. Dadurch können Sie Nutzer auf sich aufmerksam machen.

Erstellen Sie hochwertige und ansprechende Texte

Nur gute Beiträge können zu einer guten Website beitragen. Für Texte im Internet gibt es jedoch neben Rechtschreibung und dem Behandeln von interessanten Themen noch weitere Dinge, die Sie beachten müssen:

  • Schreiben Sie kurz und bündig, keine verschachtelten Sätze.
  • Nutzen Sie Checklisten und Bullet-Point-Listen, um den Text aufzulockern und den Textfluss abwechslungsreich zu gestalten.
  • Fassen Sie sich kurz. Nutzen Sie bei langen Texten viele Zwischenüberschriften und kurze Absätze, um nicht mit einem Blocktext abzuschrecken.

Fügen Sie außerdem gegen Ende Ihres Textes eine direkte Handlungsaufforderung an den Nutzer ein (Call-To-Action). Das können Aufforderungen zu Direktkäufen, Downloads, Testphasen oder Ähnlichem sein. Dadurch ermutigen Sie Ihre Nutzer geradeheraus, zu Ihrem Kunden zu werden.

Seien Sie aktuell

Vor allem im World Wide Web ist es besonders wichtig, immer aktuell zu bleiben. Jeder Text, der vor mehr als zwei Jahren veröffentlicht wurde, wirkt veraltet und daher für Leser uninteressant. Wenn Sie mehrere Monate lang nichts Neues hochladen, wirkt es auf den Nutzer, als würden Sie sich nicht um Ihren Onlineauftritt kümmern. Laden Sie deswegen regelmäßig neuen Content hoch und aktualisieren Sie ältere Texte.

4. Medien auf Ihrer Website – So funktioniert’s

Medien sind neben den Farben und dem Schriftbild das, was am meisten zum ersten Eindruck des Nutzers beiträgt. Mit Medien wie Fotos/Stockfotos, Infografiken oder Videos können Sie

  • komplexe Sachverhalte und Zahlensätze erklären
  • den Textfluss auflockern
  • sich oder Ihr Unternehmen vorstellen
  • Aussagen aus Ihren Beiträgen unterstreichen

Dabei müssen Sie vor allem beachten, dass Sie nur qualitativ hochwertige Medien nutzen. Fotos, die verschwommen oder unscharf sind, sollten gar nicht erst auf Ihrer Website eingesetzt werden. Wenn Bilder zu klein sind, werden Sie auf der Seite gestreckt und erscheinen verpixelt, was ebenfalls nicht geschehen sollte. Investieren Sie deswegen für Ihre Fotos in einen professionellen Fotografen, der für scharfe und aussagekräftige Bilder sorgt.

Nutzen Sie Stockfotos nur dort, wo ihre Nutzung wirklich sinnvoll ist, und vor allem, wo Sie nicht Ihr Unternehmen vorstellen. Denn die meisten Nutzer erkennen Stockfotos, wenn sie sie sehen, und reagieren misstrauisch, wenn diese in Unternehmens-repräsentierenden Bereichen eingefügt wurden.

Tipp: Genaueres zu Medien auf Ihrer Website finden Sie in dem Beitrag „Bilder auf Ihrer Website: So überzeugen Sie jeden Besucher!“.

 

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